Beratung und Begleitung

Die fa:rp berät zu pädagogischen Interventionen und Präventionsmaßnahmen im Umgang mit rechtsextremen Phänomenen. Mitarbeiter*innen der Fachstelle beraten per Telefon oder E-Mail und verweisen an andere geeignete Stellen auf örtlicher, Landes- und Bundesebene. Bei Bedarf können mögliche Handlungsschritte besprochen, Materialien empfohlen und weitergeleitet werden oder eine Beratung zu geeigneten Zugängen der Prävention und Intervention stattfinden. Zudem können natürlich auch Präventions- und Distanzierungsangebote von Cultures Interactive e.V. gebucht werden. Eine Übersicht über bundesweite Präventionsangebote finden Sie ebenfalls im Infoportal Rechtsextremismusprävention des Kompetenznetzwerks.

Online-Workshops 2022

„Kritische Medienbildung“ – Fake News und Filterblasen
Kritischer Umgang mit Medien

Workshop mit Mathias Rauh am 1. Juli 2022, 9 bis 12 Uhr
Fakten vs. Fake, Medien vs. Manipulation, Wahrheit vs. Werte? Im Workshop werden effektive Ansätze kritischer Medienbildung in Zeiten von Digitalisierung, Rechtspopulismus und Desinformation vermittelt. Wir geben dabei einen Einblick in Hintergründe, pädagogische Strategien und konkrete spielerische Methoden für die eigene Arbeit mit verschiedenen Zielgruppen ab etwa 12 Jahren.
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Ökologie von rechts: Rechtsextreme Ideologien im Natur- und Umweltschutz

Workshop mit Robin Bell (Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz) am 5. Juli 2022, 10 bis 13 Uhr
Immer wieder sind demokratische Akteur*innen des Natur- und Umwelt­schutzes sowie des (ökologischen) Landbaus mit Kooperationsanfragen, Vereinnahmungs­strategien und Unterwanderungs­versuchen von rechts konfrontiert. Welche Beweggründe haben extrem rechte Akteur*innen, sich in diesen Themenfeldern zu engagieren? Welche Ziele verfolgen sie?
Der Workshop sensibilisiert für die historischen und aktuellen Verknüpfungen zwischen deutschem Natur- und Umwelt­schutzes und extrem rechten Ideologien. Das Angebot versetzt die Teilnehmer*innen in die Lage, demokratie­feindliche und menschen­verachtende Ideologien und Denkmuster im Natur- und Umweltschutz zu identifizieren. Darauf aufbauend können mögliche Handlungs­optionen im Sinne einer Prävention und Intervention erarbeitet und diskutiert werden.
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Basiskurs Rechtsextremismusprävention

Workshop mit Silke Baer (fa:rp) am 12. Juli 2022, von 9.30 bis 13 Uhr
In diesem Online-Workshop werden aus pädagogischer Perspektive Grundlagen zur Rechtsextremismus­prävention vorgestellt und diskutiert. Der Workshop beschäftigt sich mit folgenden Fragen und Themen:

  • Hinwendungsfaktoren: Welche persönlichen, familiären, genderspezifischen sowie sozialräumlichen Faktoren spielen bei der Hinwendung zu Rechtsextremismus eine Rolle?
  • Verschiedene Ansatzpunkte und Methoden der Prävention: Welche Ansätze und Netzwerke der Prävention gibt es bundesweit und international für unterschiedliche Zielgruppen? Anhand des von Cultures Interactive e.V. entwickelten Gefährdungsbarometers sprechen wir über Möglichkeiten und Grenzen der pädagogischen Arbeit mit rechtsextrem gefährdeten Jugendlichen.
  • Handlungs­empfehlungen: Auf Grundlage international entwickelter Leitlinien für eine gute Praxis der Prävention und Distanzierungs­arbeit besprechen wir, welche Voraussetzungen der Präventionsarbeit zum Beispiel in Bezug auf die personellen, zeitlichen, finanziellen und (sicherheits-)politischen Rahmen­bedingungen notwendig sind. Auch die Frage, welche persönlichen und fachlichen Kompetenzen Menschen mitbringen sollten, um in diesem Arbeitsfeld tätig zu werden, können wir diskutieren.

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Genderreflektierte Rechtsextremismusprävention

Workshop mit Silke Baer (fa:rp) am 14. Juli 2022, von 9.30 bis 13 Uhr
Die letzten Jahre haben deutlich gezeigt, dass voremanzipatorische Rollenbilder von Männlichkeit und Weiblichkeit, Hass auf Frauen*, Antifeminismus und die Abwertung von LGBTIQ+ grundlegend mit Rechtsextremismus verwoben sind. In diesem praxisorientierten Online-Seminar geht es um:

  • Genderthemen im Rechtsextremismus, die in den letzten Jahren stark auch in die sogenannte „Mitte der Gesellschaft“ hineingewirkt haben.
  • Geschlechtsspezifische Rollenangebote („Doing Gender“) in rechtsextremen Szenen und deren mögliche Attraktivität für Mädchen* und Jungen* im Jugendalter.
  • Aspekte von Familie und Kindeswohl im Kontext von Rechtsextremismus.

Davon ableitend werden pädagogische Ansätze und geeignete Zugänge für eine genderbewusste Prävention vorgestellt. Dort werden wir auch Erfahrungen aus dem Projekt WomEx mit einbringen: Das EU-weite Projekt hat herausgearbeitet, dass neue Zugänge und Anspracheorte einbezogen werden müssen, um auch Mädchen* und Frauen* in der Distanzierungsarbeit zu erreichen.
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(K)ein Problem mit Antiziganismus?

Workshop mit Silas Kropf am 26. August 2022 von 9 bis 12 Uhr
Antiziganismus ist in der deutschen Gesellschaft weit verbreitet. In allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens erfahren Sinti*zze und Rom*nja regelmäßig Ausgrenzung und Diskriminierung, und die Corona-Pandemie hat diese Situation noch weiter verschärft.
In diesem Workshop möchten wir nach einem Rückblick in die Geschichte den gegenwärtigen Antiziganismus anhand konkreter Beispielen reflektieren. Ein weiterer Schwerpunkt des Workshops liegt auf der Auseinandersetzung mit Stereotypen und abwertenden Äußerungen. Dabei soll auch die Frage von Mehrfach­diskriminierungen bzw. intersektionaler Diskriminierung eine Rolle spielen. Unter Berücksichtigung der eigenen beruflichen Praxis der Teilnehmenden entwickeln wir so gemeinsam erste Schritte in Richtung eines antiziganismussensiblen Handelns.
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Umgang mit Verschwörungserzählungen

Workshop der Beratungsstelle veritas am 30. August 2022 von 9 bis 13 Uhr
Auch mehr als zwei Jahre nach Beginn der Corona-Pandemie scheinen Verschwörungs­erzählungen an Attraktivität kaum eingebüßt zu haben. Ob in der Schulklasse, der Familie, im Freund*innenkreis oder im Kollegium – in nahezu allen Bereichen der Gesellschaft stellt sich der Umgang mit Verschwörungs­glauben als ernsthafte Herausforderung dar. Nicht selten haben Verschwörungs­erzählungen zudem einen antisemitischen Gehalt, erweisen sich als anschlussfähig an andere menschenfeindliche Ideologien und dienen als Legitimationsgrundlage für Gewalt.
Vor diesem Hintergrund wird der Workshop Raum für einen bedarfsorientierten Austausch mit Fokus auf die mit Verschwörungs­erzählungen einhergehenden Herausforderungen im Arbeitsalltag bieten. Dafür soll zunächst ein grundlegendes Verständnis von Struktur und Wirkungsweise von Verschwörungs­erzählungen erarbeitet werden, um sich dann der Frage nach konkreten Kommunikations­strategien für den Umgang mit verschwörungsgläubigen Menschen zu widmen.
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Proteste in Krisenzeiten: Antisemitische Verschwörungserzählungen in Zeiten von Corona, Krieg und Klimawandel

Workshop mit Sebastian Beer (Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V.) am 11. Oktober 2022 von 10 bis 13 Uhr
Spätestens seit Beginn der Corona-Proteste ist klar: Der Glaube an Verschwörungs­ideologien findet sich – wenn auch in unterschiedlichem Maß – in allen sozialen und politischen Teilen der Gesellschaft. Einzelne Aspekte der dabei im Fokus stehenden Erzählungen sind dabei wandelbar, stets geprägt sind sie durch ihren antisemitischen Kern. Das hat auch der Krieg in der Ukraine gezeigt, der für Beteiligte der Proteste zunehmend an Bedeutung gewinnt.
In unserem Workshop betrachten wir gängige Narrative dieser Proteste, beantworten die Frage, weshalb Verschwörungs­ideologien antisemitisch sind und betrachten die Protestbeteiligten in Zeiten des Kriegs und des Klimawandels. Damit einher geht der Versuch einer politischen Einordnung der Proteste.
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„Natürliche Männer und Frauen“!?
Das Verhältnis von Antifeminismus und Rechtsextremismus

Workshop mit Wiebke Eltze am 20. Oktober 2022 von 10 bis 13 Uhr
Was verbirgt sich hinter Antifeminismus und Anti-Gender-Mobilisierungen? Welche Akteur*innen vertreten dabei welche Forderungen und Feindbilder? Was verstehen sie unter einer „aktivierenden Familienpolitik“ oder dem „Schutz unserer Frauen & Kinder“? Wie kann ich darauf reagieren, wenn beispielsweise im Rahmen meiner Tätigkeit oder in meinem Umfeld Positionen dieser Art geäußert werden?
Im Workshop geht es um die Bedeutung von Antifeminismus im Rechtsextremismus, um Verschränkungen mit Rassismus sowie Strategien, Begriffe und Heraus­forderungen. Der Fokus liegt dabei auf der Stärkung der eigenen Haltung und der Handlungs­fähigkeit in ganz unterschiedlichen Situationen.
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Weiterbildungen

Wir bieten verschiedene Weiterbildungen für pädagogische Fachkräfte an. Unter anderem zur Rechtsextremismusprävention, zum Umgang mit rechtsextrem orientierten Jugendlichen, zur Distanzierungsarbeit oder zu jugendkultureller politischer Bildung. Format, Dauer sowie Inhalte stimmen wir mit Ihnen und Ihrer Einrichtung bedarfsgerecht ab. Um eine höchstmögliche Einbindung aller Teilnehmenden zu gewährleisten, führen wir unsere Bildungsmaßnahmen stets prozessorientiert durch.

Alle Fortbildungen im Überblick (PDF) Mehr Infos? Oder gleich eine Fortbildung buchen?

 

Basisschulung Rechtsextremismusprävention

Mit welchen Phänomenen haben wir es zu tun? Wie sind Bezeichnungen wie Neue Rechte, extreme Rechte, Rechtspopulismus oder Rechtsextremismus einzuschätzen? Mit welchen Themen sprechen rechtsextreme Gruppierungen Menschen besonders an? Welche persönlichen oder biografischen Faktoren befördern eine Hinwendung zu rechtsextremen Gruppierungen und Denkweisen? Wie verlaufen Radikalisierungsprozesse und welche Rollen spielen dabei Genderaspekte und das persönliche Umfeld?

Die Basisschulung Rechtsextremismusprävention führt Berufseinsteiger*innen und weitere Interessierte aus Jugend(sozial)- und Präventionsarbeit grundlegend in den Phänomenbereich Rechtsextremismus, in Hinwendungs- und Radikalisierungsprozesse sowie in Präventionsansätze ein. Die Schulung ist eintägig und kann bei Bedarf auch als Online-Fortbildung stattfinden.

Modulare Fortbildung: Handlungskompetenzen im Umgang mit rechtsorientierten/gefährdeten Jugendlichen

Was können Jugend(sozial)arbeiter*innen tun, wenn sie mit rechtsextremen Phänomenen konfrontiert sind? Die modulare Fortbildung vermittelt anhand eines Interventionsplans aufeinander aufbauende Handlungsschritte, um selbstständig Situationen erkennen und einschätzen zu können, sich die nötige Unterstützung zu holen und pädagogische Präventions- wie Interventionsmaßnahmen anbieten zu können. Dazu werden Erkenntnisse zu Rechtsextremismus, zu Hinwendungs- und Distanzierungsprozessen, Übungen zur Reflektion der eigenen Haltung, zu Gesprächsführungsstrategien, Selbstevaluations-Tools und vieles mehr vorgestellt.

Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte aus Schule, Jugendarbeit, Jugendhilfe, Jugendsozialarbeit und Studierende und ist auf fünf Module à zwei Tage angelegt. Nach Bedarf kann sie vor Ort und in verkürzter Form durchgeführt werden. Sie wurde mit dem „PHINEO-Wirkt“-Siegel ausgezeichnet.

Genderbewusste Rechtsextremismusprävention

Voremanzipatorische Rollenbilder von Männlichkeit und Weiblichkeit, Hass auf Frauen*, Antifeminismus oder die Abwertung von LGBTIQ+ sind grundlegend mit Rechtsextremismus verwoben. In diesem praxisorientierten Online-Seminar geht es deswegen um:
· Genderthemen im Rechtsextremismus, die stark auch in die sogenannte „Mitte der Gesellschaft“ hineinwirken.
· Geschlechtsspezifische Rollenangebote („Doing Gender“) in rechtsextremen Szenen und deren mögliche Attraktivität für Mädchen* und Jungen* im Jugendalter.
· Aspekte von Familie und Kindeswohl im Kontext von Rechtsextremismus.
· Davon ausgehend werden pädagogische Ansätze und geeignete Zugänge für eine genderbewusste Prävention vorgestellt. Dort werden wir auch Erfahrungen aus dem Projekt WomEx mit einbringen: In diesem EU-weiten Projekt hat cultures interactive e.V. herausgearbeitet, dass neue Zugänge und Anspracheorte einbezogen werden müssen, um auch Mädchen* und Frauen* in der Distanzierungsarbeit zu erreichen.

Train-the-Trainer: Weiterbildung zu Fair Skills – jugendkulturelle politische Bildung

Die Fair-Skills-Qualifizierung richtet sich an alle, die schon in Medien-, Jugendkultur- oder Jugendorganisationsarbeit tätig sind oder künftig in diesem Bereich tätig sein wollen. Die Teilnehmenden erfahren, wie sie Medien- und Jugendkulturarbeit zur Reflektion von gesellschaftlichen Phänomenen nutzen und wie sie systematisch Workshops aufbauen, die Inhalt und Praxis miteinander verbinden. Außerdem erlernen sie Handlungskompetenzen für eine menschenrechtsorientierte Jugendarbeit und wie sie Gruppen konstruktiv und mit Spaß anleiten.

Referent*innen aus verschiedenen Jugendkulturen, Medienarbeit oder politischer Bildung vermitteln Methoden und Konzepte für Workshops und Projekte an Schulen, in der Jugendarbeit oder in Feriencamps. Während der Fortbildung erarbeiten die Teilnehmenden zudem eigene Workshops (zum Beispiel in den Bereichen Graffiti, Skateboarding, Foto, DJing oder Rap), in denen sie Menschenrechtsbildung, politische Themen und jugendkulturelle bzw. Medienpraxis miteinander verbinden.

Die in den Trainings zertifizierten Teilnehmer*innen erhalten die Gelegenheit, bei regionalen oder bundesweiten Projekten zu hospitieren und Workshopleitungen im Tandem mit erfahrenen Referent*innen zu übernehmen.

Infos (PDF)

Weiterbildung zur Distanzierungsarbeit

In dieser Fortbildung geht es um das in der Fachstelle für Distanzierungsarbeit von cultures interactive entwickelte Verfahren des intensivpädagogischen Einwirkens auf rechtsaffine und rechtsextrem orientierte junge Menschen – in einem akteur*innenübergreifenden lokalen Kooperationszusammenhang mit der Jugendhilfe und weiteren Hilfesystemen. Die Methodik der Distanz-Trainings im Einzel- und Gruppensetting entspricht einem systemisch-lösungsorientierten Vorgehen, das auch Eltern- und Umfeldberatung einbezieht; ferner menschenrechts­orientierte Jugendarbeit in „kritisch-zugewandter Haltung“, professionelle Vertrauens- und Beziehungsbildung, narrative Biografie-Arbeit, sozialräumlich basierte (Selbst)Reflexion, Anti-Gewalt-Arbeit. Gegebenenfalls kommen Tataufarbeitung, Auseinandersetzung mit Neutralisierungs- und Entschuldungsgesten, intensivpädagogische politische Bildung, sowie Zielentwicklung und das Erarbeiten von „funktionalen Äquivalenten“, das heißt von sinn- und erlebnisstiftenden Alternativen zu menschenfeindlichen und gegebenenfalls rechtsextrem motivierten Lebensweisen, hinzu.


Weiterbildung zu Narrativen Gesprächsgruppen

Die Fortbildung vermittelt das von cultures interactive entwickelte Verfahren der Narrativen Gesprächsgruppen an Schulen, das eine innovative Form der intensivpädagogischen politischen Bildung darstellt. Narrative Gruppenarbeit wird als Faktor des nonformalen Lernens im Bereich Sprache und Demokratie eingesetzt und im Rahmen einer wöchentlichen Schulstunde der Regelunterrichtszeit in Gruppen von zehn bis 14 Schüler*innen von externen Leiter*innen durchgeführt. Die Fortbildung behandelt narratologische Grundlagen, Techniken und Haltungen der themenoffenen Gruppenleitung, der erzählgenerierenden Gesprächsführung, Moderation von Gruppendynamik, variablen Setting-Gestaltung per Gruppenteilung und Time-Out-Raum, des Schnittstellenmanagements mit dem Fachunterricht und den psychosozialen Einzelinterventionen bzw. der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit. Bei Bedarf können auch gruppenübergreifende Konflikt- und Mobbing-Mediation Teil der Fortbildung sein.

Mehr Infos zu den Narrativen Gesprächsgruppen

Intervisionsgruppen

Für die intensive Begleitung von schwierigen Prozessen im Bereich Rechtsextremismus und Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit im Rahmen der Jugend(sozial)arbeit bietet die Fachstelle Rechtsextremismusprävention Intervisionsgruppen an. Die Intervisionsgruppen ermöglichen die gemeinsame Reflektion der eigenen Haltung und einen Austausch mit Kolleg*innen – ein wichtiges Element für eine nachhaltige Präventionsarbeit.

Sie möchten an den Intervisionsgruppen teilnehmen?

Menschen sitzen im Kreis
Fachtreffen Jugendarbeit

Cultures Interactive e.V. organisiert regelmäßig Fachtreffen mit Vertreter*innen von Bundes- und Landesverbänden der Jugend(sozial)arbeit, um einen vertrauensvollen Fachaustausch zu speziellen Problemlagen in Bezug auf menschenverachtende, demokratiefeindliche oder rechtsextreme Phänomene herzustellen. Inhaltlich werden in den Treffen Hintergründe zu (jugendkulturellen) Erscheinungen von Rechtsextremismus besprochen, auch im Kontext von Familie, Gender oder sozialer Herkunft. Dabei werden regionale Herausforderungen spezifisch beleuchtet und Bedarfe ebenso wie Empfehlungen gemeinsam formuliert. Diese finden Eingang in die Arbeit der Verbände der Jugend(sozial)arbeit, werden über deren Kanäle veröffentlicht und dort diskutiert. Zudem können weitere Empfehlungen für Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik in Bezug auf Rechtsextremismus und Jugend(sozial)arbeit vorbereitet werden.

Sie möchten an den Fachtreffen teilnehmen? Dann melden Sie sich gern per E-Mail bei uns.

kontakt@farp.online

Summer School
Summer School 2019

Die Summer School von Cultures Interactive e.V. ermöglicht einen intensiven Fachaustausch ebenso wie die Weiterbildung und Vernetzung unterschiedlicher Akteur*innen aus Prävention, politischer Bildung und Jugend(sozial)arbeit. An fünf Tagen tauschen sich bis zu 100 Teilnehmer*innen zu Ansätzen und Handlungsorientierungen aus, die geeignet sind, menschenverachtenden und demokratiefeindlichen Haltungen entgegenzuwirken. In unterschiedlichen Formaten wie Impulsreferaten, Workshops, Dialogforen oder Methodenwerkstätten werden Themen theoretisch wie praktisch bearbeitet. Zudem gibt es Raum und Zeit für kollegiale Beratung sowie das Erproben, Diskutieren und Weiterentwickeln von Praxisansätzen. Dabei werden menschenrechtsorientierte und demokratiestärkende Handlungskompetenzen gestärkt.  

Fachaustausch und Vernetzung

2021 fand die Summer School als Online-Veranstaltungsreihe statt. In Vorträgen und Workshops ging es um Rechtsextremismusprävention und politische Bildungsarbeit in den Lebensphasen Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter. Weitere Informationen zur Summer School finden Sie außerdem auf der Homepage von cultures interactive.

Sie interessieren sich für die Summer School? Dann melden Sie sich per Mail: kontakt@farp.online

Illustration einer Weiterbildung
Jugendliche im Workshop